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Heliumgasflaschen eigens umgebaut in stilvolle und einzigartige Wohnzimmerlampen mit Fussschalter. Wir setzen grossen Wert auf qualitative und langlebige Produkte, so sind die Kabel aus hochwertigem Textilkabel. Farbe: gold Höhe: ca. 44cm (ohne Glühbirne)Durchmesser: ca. 24cmGewinde Glühbirne: E 27
Heliumgasflaschen eigens umgebaut in stilvolle und...
100% naturrein & biologisch Himalaja Wacholder (Juniperus recurva) aus Wildsammlung, hergestellt von Kingdom Essences in Bhutan 10ml
100% naturrein & biologisch Himalaja Wacholder...
100% naturrein & biologisch Szechuan Pfeffer (Zanthoxylum Armatum) aus landwirtschaftlichem Anbau (lokale Bauerngruppe), hergestellt von Kingdom Essences in Bhutan 10ml
100% naturrein & biologisch Szechuan Pfeffer...
Regalsystem aus MDF mit Aluminiumschienen, Flächen weiß beschichtet, Kanten MDF natur gewachst. Das Regalsystem ist individualisierbar, gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot.
Regalsystem aus MDF mit Aluminiumschienen, Flächen weiß...
Basler Bierseife für glänzendes Haar mit Fairtrade-Olivenöl, Fairtrade Sheabutter, Fairtrade-Kokosnussöl und Bio Unser Bier aus Basel. 2 x 80g + Seifensäcklein
Basler Bierseife für glänzendes Haar mit Fairtrade-Olivenöl,...
Runder Hocker aus Filz, mit hochwertigem kompaktem Schaumstoff gefüllt. Mit traditionellen Ornamenten und in uralter Technik (UNESCO-Weltkultur-Erbe) hergestellt. Step zertifiziert (Fairtrade Label für Teppiche).
Runder Hocker aus Filz, mit hochwertigem kompaktem Schaumstoff...
Flinkes Stadtvelo, handgemacht in Basel mit lokalem Bambus
Flinkes Stadtvelo, handgemacht in Basel mit lokalem Bambus
Das Solarauto ist der ideale Einstieg für angehende Solarmobilkonstrukteure.
Das Solarauto ist der ideale Einstieg für angehende...
Das Kosmetik-Rondell - bunter Hingucker für's Bad und praktische Abschminkhilfe, die waschbar ist. Das Set besteht aus sechs farblich assortierten waschbaren KosmetikRondellen in einem Säckchen aus rezyklierten Gardinen. Material: BaumwolleGrösse S: 6 cm Grösse L: 8 cm
Das Kosmetik-Rondell - bunter Hingucker für's Bad und...
Leichte Baumwolltasche. 100% Bio Baumwolle aus Kirgistan. Format 39 x 43cm, Trägerlänge 67cm
Leichte Baumwolltasche. 100% Bio Baumwolle aus Kirgistan....
Upcycling Lampe aus einem Feuerwehr-Modellauto
Upcycling Lampe aus einem Feuerwehr-Modellauto
Kissenhülle aus handgefertigtem Atlas Stoff aus Tadschikistan Baumwolle 40x40 cm
Kissenhülle aus handgefertigtem Atlas Stoff aus Tadschikistan...
Reduzierte Form trifft auf einzigartiges Material. Von Kunstharz umschlossene PET-Fasern streuen das Licht und erzeugen eine unverwechselbar sanfte Stimmung.
Reduzierte Form trifft auf einzigartiges Material. Von...
Grosser Hocker aus Filz, mit hochwertigem kompaktem Schaumstoff gefüllt. Gefertigt in uralter Handwerkskunst (UNESCO-Weltkultur-Erbe) mit traditionellen Ornamenten.
Grosser Hocker aus Filz, mit hochwertigem kompaktem...
Fairtrade. Top-Qualität. Hocker aus Filz, mit hochwertigem kompaktem Schaumstoff gefüllt. Mit traditionellen Ornamenten und in uralter Technik (UNESCO-Weltkultur-Erbe) hergestellt.
Fairtrade. Top-Qualität. Hocker aus Filz, mit hochwertigem...
Kleiner Schrank (3 fixe Tablare), gefertigt aus Europaletten. Geschliffen und geölt. Türe mit Metallscharnieren und einem Metallverschluss mit Holzkeil. Steht auf 4 kleinen verstellbaren Edelstahlfüssen. Masse: Breite 80 cm Höhe 128 cm Tiefe 28 cm
Kleiner Schrank (3 fixe Tablare), gefertigt aus Europaletten....
Gartenbank aus Europaletten! Handgefertigtes Einzelstück, geschliffen und wetterfest lackiert!
Gartenbank aus Europaletten! Handgefertigtes Einzelstück,...
Mit Liebe gestaltetes Röckchen Material : 80% Baumwolle , 20 % Lycra Waschbar 40°C
Mit Liebe gestaltetes Röckchen Material : 80% Baumwolle , 20 %...
Dieser Jass-Teppich ist in der Schweiz von Hand geknüpft und aus reiner Wolle.
Dieser Jass-Teppich ist in der Schweiz von Hand geknüpft und...
Originelle, weiche Handtasche mit anziehbare Laschen auf der Seite. Mit Magnetverschluss und Reisverschluss auf der Innenseite. Verfügbar in blau.
Originelle, weiche Handtasche mit anziehbare Laschen auf der...
Einzigartig, inspiriert von Strandfotos der 30er Jahren - bequem, locker und sommerlich. Aus der Kollektion 'Seascapes' von Rianne de Witte. Nur noch in grau/blau uni (M) mit Knöpfen vorne, ohne Ärmel.
Einzigartig, inspiriert von Strandfotos der 30er Jahren -...
Hot Pants aus 100% Bio Leinen, mit Knöpfen auf den Seiten. Sehr bequem zum Tragen und zum mitnehmen auf eine Reise. Von Rianne de Witte, aus der Kollektion Seascapes. Hergestellt in den Niederlanden aus hochwertigem, biologischen Leinenstoff aus Italien. Verfügbar nur noch in XS in schwarz (kein Bild vorhanden).
Hot Pants aus 100% Bio Leinen, mit Knöpfen auf den Seiten....
Von Ecodesignerin Rianne de Witte Elegantes Kleid aus Lyocell, bequem zum tragen und passt zu Allem. Detail: auf der Hinterseite eine Schleife. Nur noch 3 Stück verfügbar: in hell olivgrün und rost-orange, beide in Grösse S; und in schwarz in Grösse XS.
Von Ecodesignerin Rianne de Witte Elegantes Kleid aus Lyocell,...
Hochwertige Naturprodukte aus der Romandie
Das Konzept entstand durch die Motivation Heilmittel herzustellen, die sicher zu benutzen sind und keine Nebenwirkungen verursachen. Inspiriert wurde ich durch meine Ausbildung zur Heilpraktikerin. Es ist nicht einfach, Kosmetik und Naturheilmittel auf dem Markt zu finden, die tatsächlich 100% natürlich und vegan sind. Das hat mich inspiriert, meine eigene Marke zu gründen.
Alle unsere Inhaltsstoffe sind 100% natürlich, vegan und wir sind strikt gegen Tierversuche. Mir war von Anfang an klar, nicht nur präventive Heilmittel zu produzieren, diese aber auch so hochwertig und fair herzustellen wie möglich. Wir sind sehr minimalistisch und bevorzugen eine klare Übersicht über Inhaltsstoffe. Dafür sind diese aber umso effizienter, sicherer und qualitätsvoller.
Inzwischen ist das Startup zu unserem Hauptjob geworden, was uns natürlich sehr freut! Wir sind ein Team von Heilpraktikern und Laboranten und sind seit knapp einem Jahr im Geschäft. Wir haben in dieser Zeit sehr viel dazugelernt und werden weiterhin Qualitätsprodukte erforschen und entwickeln, die den Kunden langfristige Gesundheit und Zufriedenheit versprechen.
Wir hoffen weiterhin erfolgreich unsere Marke vertreiben zu dürfen, denn es bereitet uns unglaublich viel Freude. Wir sind stolz auf was wir bisher erreicht haben und sind gespannt, wo die Reise uns noch hinführen wird.
Storyfabrics: wunderschöne Bettwäsche
Vor Storyfabrics war ich Marketingleiterin einer Schweizer Ladenkette. Das hat mich auf den hart umkämpften Markt vorbereitet aber auch den Wunsch geweckt nachhaltige Produkte zu verkaufen.
Alle meine Produkte bestechen durch ein zeitloses Design, eine hohe Qualität und werden aus biologischer und Fairtrade-zertifizierter Baumwolle gefertigt. Mir ist aber noch fast wichtiger immer wieder vor Ort zu sein und den Austausch mit meinen Produktionspartnern zu pflegen.
Alle meine Partner kenne ich persönlich und habe sie mehrmals besucht. Mittlerweile habe ich eine Assistentin vor Ort, die die Qualität überwacht und mich über den Produktionsfortschritt auf dem Laufenden hält. Anders wäre es nicht mehr zu bewerkstelligen. Mir ist wichtig, dass ich auf Augenhöhe mit meinen Partnern verhandeln kann. Das bedeutet auch, dass mal ein Produkt nicht realisiert werden kann.
Wir arbeiten alle viel und sind oft grossen Reizen und Umwelteinflüssen ausgesetzt. Schlafen regeneriert und sollte daher in einer ruhigen, unaufgeregten und Schadstoff-freien Umgebung stattfinden. Dazu möchte Storyfabrics einen kleinen Beitrag leisten. Wir verzichten zum Beispiel bewusst auf wilde Muster.
Kunden haben mir schon mitgeteilt, dass es ihnen ein gutes Gefühl gibt in Storyfabrics zu fair-schlafen. Das ist das schönste Kompliment für mich. Auch wenn ich nach einer ersten zaghaften Bestellung innerhalb kurzer Zeit eine zweite erhalte, ist das eine tolle Bestätigung für alle, die am Produkt mitgewirkt haben.
Unsere Produkte werden streng kontrolliert. Wenn es trotzdem einmal einen Fehler gibt sind wir wahnsinnig dankbar, wenn wir informiert werden. Wir finden immer eine Lösung. Das ist uns wichtig.
Gespräch mit Jürg Wyss, unserem neusten Händler und Initiator von «Trash2Fashion», einer privaten Entwicklungsinitiative, die fünf Frauen in den Philippinen bei der Produktion von Upcycling-Produkten unterstützt und mit ihren Kindern Computercamps durchführt.
Jürg Wyss: Die Statistiken zeigen die Philippinen immer weit vorne, wenn es um Frauenrechte geht. Ausgebildete Frauen mögen in der Politik oder im Beruf durchaus gleichwertige Chancen haben. In der armen Bevölkerung sieht es jedoch oft anders aus, das traditionelle Frauenbild mit der Frau am Herd ist weit verbreitet. Der Mann der Macho, zumindest in der Öffentlichkeit. Das zeigt ja auch der heutige Präsident, seine Fans lieben ihn dafür.
Meine Bekannten stammen aus armen Verhältnissen. Hier hat sich wenig geändert. Gut, es gehen heute wesentlich mehr Mädchen zu Schule, beenden sie aber häufig nicht. Aus finanziellen Gründen oder, was noch schwerwiegender ist, weil sie schwanger werden. 10% der Teens (Tendenz zunehmend!!!) in den Philippinen sind bereits Mutter und verlassen sehr oft die Schule. Sofern sich der Vater nicht um die Familie kümmert, was leider sehr häufig der Fall ist, fehlt später das Geld, um diese Kinder auf die Schule zu schicken. Ein Teufelsrad.
Ich beziehe mich auf meinen Bekanntenkreis aus armen Verhältnissen in einem ländlichen Gebiet. In einer Grossstadt mag das anders aussehen. Nein, Streik ist hier kein Thema. Wer keinen Job hat, hat andere Sorgen und wer einen hat, würde den garantiert verlieren.
Eine meiner Lieblingsfragen. Herauszufinden, was man «von den andern lernen» kann bedeutet, dass man die Unterschiede in den Vordergrund setzt. Ich bin in meiner internationalen Tätigkeit besser damit gefahren, zuerst die Gemeinsamkeiten zu suchen. Sie bilden die Basis für eine Zusammenarbeit. Erst danach versuchte ich die Gegensätze herauszufinden, zu verstehen und zu akzeptieren. Die beiden Gegensätze, die mir auffallen: Philippinas dürften ruhig mutiger sein im Umgang mit Amtsträgern, sei das geschäftlich, mit dem Chef, oder im Umgang mit den Behörden und AmtsträgerInnen. In einer Kultur, in der die Macht nicht offen kritisiert wird ein schwieriges Unterfangen. Umgekehrt würde ich vielen Schweizerinnen empfehlen, von den Philippinen etwas Lebensfreude mitzunehmen.
Hoffen, dass der Streik etwas bewirkt und auf Twitter Beifall klatschen, wenn die Menge riesig wird. Ansonsten werde ich mein Computer Camp vorbereiten, das ich hier jeden Samstag durchführe. 5 Mädchen und ein Junge im Alter von 6 bis 9 Jahren. Finanziert durch Spenden und die Verkaufserlöse meines Shops «Trash2Fashion» auf Faircustomer.ch
Firmen ignorieren, bei denen Diversität nicht weit oben auf der Liste steht. Reisen, aber die Zeit nicht im Luxushotel verbringen, sondern mit dem Rucksack und die lokale Bevölkerung treffen. Mal mitmachen, wenn Reis angepflanzt wird. Dann werden wir auch verstehen, dass der immer noch zu billig ist, wenn der Reisbauer nicht genügend verdient, dass er seine Kinder zur Schule schicken kann.
Gespräch mit Jeannette Büsser, Kantonsrätin im Kanton Zürich und Händlerin von bio-fairen Zigarren und Kaffee aus Nicaragua im Vorfeld des Frauenstreiks.
Jeannette Büsser: Ich war sehr beeindruckt über die Vielzahl an Frauenorganisationen in Nicaragua. Das Bewusstsein für strukturelle Gewalt ist sehr gross. Leider ist auch die physische Gewalt an Frauen epidemisch. Das Bewusstsein, dass die Position der Frau in der Gesellschaft verbessert werden muss, um eine Gleichstellung zu erreichen, war und ist wohl noch immer viel offensichtlicher als bei uns in der Schweiz. Übrigens schneidet ja bezüglich Gleichstellung Nicaragua besser ab als die Schweiz. Auf dem Papier. Dies ist auch ein Grund, warum ich manchmal an er Qualität von diesen weltweiten Ratings zweifle. Ratifiziert hat «man» schnell etwas. Die Umsetzung bzw. Bewertung ist dann eine andere Geschichte.
In Nicaragua sind mir keine Frauen begegnet, welche nicht arbeiteten. Sie sind häufig die hauptsächlichen und/oder «zuverlässigen» Ernäherinnen ihrer Familien. D.h. auch in Genossenschaften trifft man viele Frauen an, auch in der Kaffeeproduktion. Fairer Handel ist insofern wichtig, dass sich nur durch genügend Einkommen sicherstellen lässt, dass die Kinder gut ernährt werden, zur Schule gehen und somit eine Perspektive haben. Fairer Handel ist bedeutet Schutz gegen Ausbeutung. Zahlen wir keine fairen Preise, werden auch im Herkunftsland keine fairen Preise bezahlt. Darunter leiden alle, insbesondere aber Frauen und Kinder.
Natürlich werde ich am 14.6 streiken. Lohn. Zeit. Respekt. Das Gleichstellungsgesetz, die Mutterschaftsversicherung und Freiheiten. Es wurde etwas erreicht. Es ist jedoch nicht genug. Die Rollenzuschreibungen sind immer noch zu starr. Mutter – Vater. Ernährer und Teilzeitmitarbeiterin. Pilot und Pflegerin. Es braucht noch viel Bewusstseinsarbeit einerseits, und noch mehr politische Arbeit andererseits, die Bilder in den Köpfen zu verändern und die Spielräume für alle Geschlechter auszuweiten.
Meine Vision ist, dass die binäre Vorstellung von Geschlecht aufgehoben ist; 52 Facebook – Definitionen von Geschlechtern möchte ich jedoch auch nicht auswendig lernen. Wir werden alle Bilder überwinden und einfach Menschen sein, irgendwann. Heute müssen wir über Geschlechter und Gender reden, weil daran Zugänge zum Arbeitsmarkt, Leistungen und Rollenaufteilungen geknüpft werden.
Was würde geschehen, wenn Frauen für einige Zeit extrem solidarisch wären? Frauen kaufen nur noch Produkte von Frauen. Frauen lesen nur noch Bücher von Frauen. Frauen zitieren andere Frauen. Eine Empfehlung für die Frauen von Faircustomer? Vielleicht würde uns dies einen Schub verleihen – in Richtung Gleichstellung.
Interview anlässlich des Frauenstreiks mit Didem Ray de Latour, Textilingenieurin aus der Türkei und Initiantin des nachhaltigen Labels Xquisit-Design (rechts im Bild, neben Tatjana Tschesno, Fairjeans.ch).
Didem Ray de Latour: Damals in den 90’er Jahren habe ich als einzige Frau, in unserem Betrieb mit einer Führungsposition, den Widerstand einiger Arbeiter stark gespürt. Insbesondere von Mitarbeitern, welche aus ländlichem Gebiet kamen. Für sie existierte ausschliesslich die Arbeitswelt von Männern. In den anderen Abteilungen innerhalb der gleichen Stoffproduktionsfirma hingegen haben es meine Kolleginnen «leichter» gehabt. Wie in jeder Situation braucht «sich in der Minderheit zu befinden» eine sogenannte «innere Stärke» und ein Selbstbe- wusstsein, was ich in meinen 20’er Jahren lernen musste.
Obwohl in der Textilindustrie generell gleich viele Frauen wie Männer arbeiten, kann ich nicht von einem Klischeebild sprechen, welche Rolle sich stärker präsentiert. Da ich aber vom Ingenieurwesen komme und meistens im technischen Bereich in einem von Männern dominierten Umfeld war, kann ich deutlich sagen, dass die Männer eher mit einer Selbstverständlichkeit willkommen waren, im Gegensatz zu den Frauen. Das finde ich nicht humanistisch und sehr Schade.
«Ich mache nur mein Job» habe ich immer gesagt, als ich gelobt wurde, da ich mich in der Branche selbst verwirklicht habe. Das zeigt wiederum, dass es heutzutage sogar in der Schweiz nicht selbstverständlich ist, eine Frau in einer technischen Kaderposition zu sehen. Niemand gratuliert einem Mann extrem hervorhebend und mehrfach, der sich in der Frauenwelt engagiert und Erfolg hat.
Ich beobachte, dass viele kompetente Frauen in der Schweiz lange Zeit in die Familienpause gehen müssen. Wenn es gewünscht ist, besteht dabei kein Problem. Aber wenn der Arbeitswunsch vorhanden ist und keine geeignete Stelle gefunden werden kann, mag die Situation frustrierend sein.
Das brachliegende Wissen dieser weiblichen Fach- kräfte ist sicherlich nicht hilfreich für die Entwicklung der Wissenschaft wie auch der Wirtschaft.
Das Schulsystem zwingt - meistens sind es dann die Frauen - dazu ihren 100% Job stark zu reduzieren oder aufzugeben. Kaum eine dynamisch funktionierende Arbeitsplattform steht für die Frauen zur Verfügung um in technischen Branchen, Ingenieurwesen und/oder Kaderposition wenigstens Teilzeit arbeitstätig zu bleiben. Wir brauchen mehr Ingenieurinnen heisst es zu recht: Der Anteil der Frauen an der Gesamtzahl der Absolventen von technisch orientierten Studiengängen (Ingenieurwissenschaft und Informatik) beträgt lediglich 16.3% (Statistiken von 2011). In der ETH sehen die nackten Zahlen wie folgt aus: 8.8% in Maschinening. und 10.5% in Elektroing. (2013). Es wurden seitdem einige Förderprogramme lanciert, um mehr Ingenieurinnen für diese Branche zu gewinnen. Trotzdem, für die Mathe liebenden Mamis findet die Politik «kein» geeignetes Rezept um die Fachkräfte in die Wirtschaft zu integrieren.
Faircustomer macht insbesondere darauf aufmerk- sam - mit den Berichten über ihre Produktpalette -, dass die Arbeiter in anderen Ländern für ihre Leistungen einen fairen Lohn erhalten. Wenn wir an die Schweiz denken, reden wir natürlich nicht von dem Lohn-Leistung Verhältnis im Allgemeinen. Hier steht immer noch der Lohnunterschied zwischen den Geschlechtern innerhalb der gleichen Branche im Vordergrund.
Ich bin Tobias, 31 Jahre alt und komme aus Basel. Vor einigen Jahren habe ich mich für einen möglichst nachhaltigen Lebensentwurf entschieden und gegen einen klassischen Job. Das Bambusvelo entspricht diesem Gedanken, ich kann es als meine Fähigkeit weitergeben. Die Selbstständigkeit als Bambusvelobauer ermöglicht es mir zudem mich in anderen Bereichen der Nachhaltigkeit zu widmen, etwa in einer Reparaturwerkstatt oder beim Lebensmittel retten.
Ich wollte schon immer etwas selber aufbauen. Im Bachelor-Studium als Prozessdesigner eignete ich mir die organisatorischen Fähigkeiten dazu an, danach habe ich gleich losgelegt. In der offenen Werkstatt MacherSchaft habe ich den perfekten Ort gefunden um dieses Projekt zu starten.
Ich hatte schon immer viel mit Fahrrädern zu tun. Als ich in den Philippinen ein Bambusrad gesehen habe, wollte ich herausfinden ob das auch mit lokalem Bambus geht.
Am meisten freut es mich den Kursteilnehmer neues Wissen und Erkenntnisse mitzugeben, bei jedem Teilnehmer ist der "Wow-Effekt" über die neu gelernten Dinge riesengross. Es ist ein intensiver Weg den man zusammen vom rohen Bambusrohr bis zum fertigen Fahrrad geht, das sind tolle Erfahrungen. Auch mit den Händen zu arbeiten macht mir viel Freude. Jeden Tag auf einem Fahrrad zu fahren, dass man selber gebaut hat macht unglaublich viel Freude.
Viele Bambusrahmen werden von weit her in die Schweiz importiert und hier zusammengebaut. Das unterscheidet sich stark zu meinen Bambusvelo, was für die Menschen aber auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist.
Ich habe dieses Velo von Grund auf entwickelt. Das macht Spass und bringt jeden Tag neue Herausforderungen, es ist jedoch auch sehr langwierig und Rückschläge gehören dazu. Immer wenn ich von meinem Fahrrad erzähle, sehe ich wie stark entfremdet wir von unseren Produkten sind. Kaum jemand kann die Arbeit, das Handwerk, den Wert hinter so einem Produkt erkennen.
Meist steht die Erfahrung etwas selber zu bauen das zu einem passt im Vordergrund. Dazu kommt etwas Begeisterung fürs Fahrradfahren.
Mit Bambus zu arbeiten ist ein sehr schönes Handwerk, jedoch braucht es dazu auch viel Arbeit an grossen und komplexen Maschinen. Meistens bin ich mit der Entwicklung beschäftigt, denn jedes neue Fahrrad ist anders und einzigartig.
Bambus, Hanf und das Fahrradfahren an sich sind ökologisch äusserst wichtige Aspekte. Der grösste Beitrag besteht aber darin, dass man etwas selber bauen kann und alle Schritte beginnend mit der Bambusernte lokal gefertigt werden und transparent sind. Durch den Selbstbau entwickelt man eine Beziehung zu seinem "Produkt" und ist somit sorgsamer damit und kann es selber reparieren. Ausserdem fördert es die Konsumkompetenz zu sehen, was hinter einem Produkt steht. Die Individuelle Anfertigung stellt sicher, dass man genau hat was man braucht und somit lange Freude daran hat. Auch bei einem Fahrrad als Auftrag kann man sicher sein das Materialen und Produktion lokal sind. Man kann auch jederzeit vorbeischauen und sein Fahrrad entstehen sehen.
Den Bambus gehe ich selber ernten, etwa 40km Luftlinie von Basel entfernt. Der Hanf kommt aus Deutschland.
Die MacherSchaft ist eine offene Werkstatt in welcher ich meine Bambusvelos baue. Diese Öffentlichkeit von Handwerk entspricht meinen Werten. Während dem Bau eines Bambusvelos lernt man viele andere spannende Menschen kennen mit ihrem Handwerk.
Das immer mehr (Bambus-)Fahrräder durch die Stadt fahren!
Der Versand ist bei Faircustomer.ch in der Regel im Preis bereits inbegriffen. Ausnahmen werden auf den entsprechenden Produkteseiten besonders erklärt.
Wir stehen Ihnen von MO-FR zwischen
10.00 und 18.00 Uhr gerne zur Verfügung.
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